6 aktuelle Ergebnisse aus Kundenverhaltensstudien
Marketingexperten halten regelmäßig Kundenverhaltensstudien ab, um herauszufinden, wie Kunden auf ihre Marketingstrategien reagieren. Auf diese Art können sie herausfinden, ob diese Strategien funktionieren oder nicht.
Wenn sie nicht funktionieren, können sie entsprechend angepasst werden. Hier sind einige Ergebnisse aus Kundenverhaltensstudien, die erst kürzlich abgehalten wurden.
Wichtigkeit von wiederholtem Kontakt

Ein erneuter Kontakt ist wichtig. Selbst wenn das Hauptevent nur durchschnittlich war, kann ein guter zweiter Kontakt alles retten. Kunden sind zufrieden, wenn sie erneut kontaktiert werden. Das kann zum Beispiel ein Pfefferminz beim Übergeben der Rechnung in einem Restaurant sein,
oder das Anrufen eines Kunden, um zu erfahren, wie zufrieden sie mit ihrem Produkt sind.
Timing ist wichtiger als Geld

Menschen verwenden mehr Kosten in „Zeit“ als „Geld“ auf. Zum Beispiel sind Verkaufszahlen hoch bei Aktionen wie „Happy Hour“, eher als bei z.B. „Luxusdeal“. Das kommt daher, da Zeit rar ist und persönlicher, daher ist der Wert höher. Bieten Sie also Zeit an, wenn Sie Ihre Verkaufszahlen erhöhen möchten.
Zu viel Auswahl verringert die Verkaufszahlen

Wenn Kunden zu viel Auswahl haben, sind sie verwirrt. Daher entscheiden sie sich häufig dazu, nichts zu kaufen, statt lange auszuwählen.
Treueprogramme funktionieren
Kunden möchten sich wichtig fühlen. Treueprogramme bieten spezielle Belohnungen und heben sie von normalen Kunden ab. Wenn Sie Kunden einen „Gold-“ oder „Platin“Status bieten können, ist das sogar noch besser. Sie fühlen sich, als hätten sie besondere Privilegien einer speziellen Gruppe und geben mehr Geld aus.
Studien haben ergeben, dass Menschen mit Treuekarten mehr Geld ausgeben als Kunden ohne diese Karten.
Verschiedene Kundentypen verstehen

Laut Kundenverhaltensforschung gibt es hauptsächlich drei Arten an Kunden. Sie werden anhand des „Schmerzens“ klassifiziert, den sie verspüren, wenn sie Dinge kaufen. Menschen geben normalerweise weiter Geld aus „bis es weh tut“. Es ist also wichtig, diese verschiedenen Stufen zu verstehen.
Manche Menschen geben mehr aus, bevor sie ihre maximale Schmerzensstufe erreichen. Menschen, die weniger vor dieser Stufe ausgeben sind durchschnittliche Kunden. Sie müssen sich schlaue Strategien überlegen, um konservative Kunden dazu zu verleiten, mehr Geld auszugeben.
Einen Wert anders auszudrücken kann eine Technik sein – wenn etwas z.B. 1.000$ im Jahr kostet, können Sie stattdessen angeben, dass es 84$ im Monat kostet. Da die Summe geringer aussieht, wird ein konservativer Kunde eher dazu verleitet, es zu kaufen.
Geben Sie Ihre Schwächen zu
Der Kunde möchte das „echte“ Bild sehen. Menschen haben Zweifel, wenn sie eine fehlerlose Firma sehen. Wenn Sie sie über Ihre Schwächen informieren, können Sie gleichzeitig Ihre Stärken hervorheben. Wenn Sie eine Schwäche haben, schieben Sie die Schuld nicht auf externe Einflüsse. Das erweckt den Eindruck, dass Sie das Problem nicht lösen können. Geben Sie stattdessen Ihren Fehler zu und versprechen Sie, ihn zu beheben.
Diese Forschungsergebnisse können Ihnen dabei helfen, Ihre eigenen Marketingstrategien zu entwickeln. Sie können Ihre Verkaufszahlen erhöhen und verstehen, wie sich Kunden verhalten.